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Chronik |
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1949 zunächst als Kammerorchester von dem Musikpädagogen Robert Göttsching auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Gilbert Just gegründet, entstand kurz darauf auch ein Kammerchor, was die junge Gesellschaft der Musikfreunde in die Lage versetzte, auch große Oratorienwerke aufzuführen. Die GDM entwickelte sich in Qualität und Quantität ziemlich schnell und füllte einen von vielen Mitbürgern schmerzlich empfundene kulturelle Lücke. Man darf nicht vergessen, daß damals Frankfurt weit weg von Bad Soden lag, es kaum vernünftige Verkehrsanbindungen gab, die Jahrhunderthalle der Hoechst AG noch nicht existierte und überhaupt das musikalische Leben zum Erliegen gekommen war. Die rastlose Aktivität von Robert Göttsching führte dazu, daß viele Bürger aus Bad Soden und der Umgebung als fördernde Mitglieder beitraten oder auch in Chor und Orchester mitwirkten. So gelangen viele erstklassige Aufführungen, und die Gesellschaft der Musikfreunde ist aus dem kulturellen Leben dieser Gegend nicht mehr wegzudenken. Dies gilt insbesondere auch deshalb, weil im Jahre 1996 die Hoechst AG ihre langjährige, hervorragende Kammermusikreihe aus finanziellen Gründen einstellte. Nach 35
Jahren folgte auf Robert Göttsching in seiner Funktion als Vorsitzender
1984 Dr. Jürgen
Frei. Den Dirigentenstab legte Robert Göttsching im Jahre 1985 nieder. Es
folgte ihm Lothar Lämmer, Kirchenmusiker in Frankfurt, der das Repertoire
verjüngte und viele neue Akzente setzte. Er beendete seine Tätigkeit im
Jahre 1994. In einem aufwendigen Auswahlverfahren mit über 50 Bewerbern
wurde schließlich Franz-Josef Staab zum neuen künstlerischen Leiter gewählt.
Er hat Violine, Chorleitung und Dirigieren studiert. Sein mitreißendes,
musikalisches Temperament hat Chor und Orchester immer wieder zu neuen Höchstleistungen
getrieben, von denen beispielhaft nur erwähnt seien die Aufführungen des
Deutschen Reqiuems von Brahms, des Elias, des Weihnachtsoratoriums, des Violinkonzertes von
Mendelssohn-Bartholdy, die Rheinische Symphonie von Schumann. Auch wurden
weitere Stücke der Moderne erarbeitet, darunter auch die Uraufführung
eines Auftragswerkes von Felix Heym „Serenade 2001 für Streicher“. |