Die großartige Messe in D-Dur von Antonín Dvořák – Nach zweieinhalb Jahren Zwangspause wieder ein Chorkonzert

Hauptwerk des Oratorienkonzertes der Gesellschaft der Musikfreunde am Sonntag, dem 10. Juli 2022 war die prächtig instrumentierte Fassung der D-Dur-Messe von Antonín Dvořák sein. 

Die ursprüngliche Orgel-Version war ein Auftragswerk des kunstsinnigen Prager Architekten Josef Hlávka zur Einweihung der Kapelle auf seinem Gut in Luzany in Südwestböhmen. 

Dvořáks Messe ist von der Fachwelt als „ein in seiner Art einmaliges Meisterwerk der Spätromantik“ bezeichnet worden. Er schrieb diese Messe, wie er selber sagt, als sein persönliches Zeugnis von „Glaube, Hoffnung und Liebe zu Gott“ und „zur Ehre unserer Kunst“. 

Das Konzert wurde ergänzt durch das Deutsche Magnificat „Meine Seele erhebt den Herren“, SWV 426, als Teil der Zwölf geistlichen Gesänge von Heinrich Schütz. Sein Schüler Christoph Kittel veröffentlichte diese 4-stimmigen Chorwerke im Jahr 1657. 

Ein Solist des Abends war Lukas Schmidt (Tenor). Solisten, Chor und Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde Wurden geleitet von Franz Josef Staab. 

Bad Soden, 11.7.2022